Antifascist Festival in Bern zum Dritten
BERN Ja, es war wieder soweit - Antifa Festival in Bern. Am 1. und 2. August fand in der Grossen Halle der Reitschule trotz den Vorfällen vom letzten Jahr zum dritten Mal ein buntes Fest unter dem Motto „Rock out Fascism“ statt. Dem Ruf waren an die 1200 Menschen aus ganz Europa gefolgt und diese richteten sich in Bern fürs Wochenende ein.
Obwohl das Camp erst am Freitagmittag eröffnet werden sollte, fanden sich die ersten Gäste schon am Donnerstag ein und schlugen ihr Lager auf. Am Freitag füllte sich das Gelände dann und die ersten lauten Gitarren erschallten auf dem Vorplatz zum Warmup. Gegen Abend füllt sich die Konzerthalle und Bands wie UK-Subs und die Berner Hoffnungslos - Lokalhelden vieler ehemaliger Jungpunks – gaben ihren ohrenbetäubenden Lärm zum Besten.
Auf dem bevölkerten Vorplatz war es zwischenzeitlich beinahe zur Eskalation gekommen. Im absoluten Übereifer versuchte ein junger Polizist alleine eine Person, die zuvor Feuerwerken auf den Polizeiposten gefeuert hatte, festzunehmen. Als ihm das Kräfteverhältnis auf unfreundliche weise in Erinnerung gerufen wurde, reagierte er panisch und zückte seine Waffe. Die anrückende Verstärkung verhinderte schlimmeres. Verhandlungen bewegten die Einheiten zum Rückzug, so dass sich die Situation bald beruhigte und das Fest weiter seinen Lauf nahm.
Der Samstag begann am frühen Nachmittag bei Sonnenschein mit diversen Openair- Konzerten auf dem Vorplatz. Die Gäste, welche den Tönen lauschten, waren sichtlich von der Nacht gezeichnet und genossen die entspannte Atmosphäre. Sie verpflegten sich an der Bar und die VoKü servierte Risotto. Am Abend heizten neben weiteren Bands Inner Terrestrials, Two Tone Clup und Oi Polloi kräftig ein. Die mit bis zu 1200 Menschen gut gefüllte Halle tobte.

Oi Polloi nimmt Stellung
Während ihrem Konzert erinnerte Oi Polloi an die Geschehnisse vom letzten Jahr. Denn es war ihr Konzert gewesen, welches abgebrochen werden musste, nachdem in der Grossen Halle ein Rucksack mit Benzinflaschen und Zeitzünder gefunden wurde, der kurz darauf im Freien detonierte.(1/2)
Das Festival neigte sich am frühen Sonntagmorgen dem Ende zu und die BesucherInenn vermischten sich mit den anrückenden Flomi-HändlerInnen. Um Mittag schloss die Zeltstadt seine Tore, nur einige braune Flecken und die Abfallmulde erinnerten noch an die Zelte, die hier gestanden hatten. Ob das Festival eine vierte Ausgabe finden werde, wollen die OrgansatorInnen noch nicht bekannt geben; erst müsse etwas geschlafen werden. Für die dritte Ausgabe ziehen sie aber eine positive Bilanz, was doch positiv stimme.
Verfasst fürs September "Megafon"
Obwohl das Camp erst am Freitagmittag eröffnet werden sollte, fanden sich die ersten Gäste schon am Donnerstag ein und schlugen ihr Lager auf. Am Freitag füllte sich das Gelände dann und die ersten lauten Gitarren erschallten auf dem Vorplatz zum Warmup. Gegen Abend füllt sich die Konzerthalle und Bands wie UK-Subs und die Berner Hoffnungslos - Lokalhelden vieler ehemaliger Jungpunks – gaben ihren ohrenbetäubenden Lärm zum Besten.
Auf dem bevölkerten Vorplatz war es zwischenzeitlich beinahe zur Eskalation gekommen. Im absoluten Übereifer versuchte ein junger Polizist alleine eine Person, die zuvor Feuerwerken auf den Polizeiposten gefeuert hatte, festzunehmen. Als ihm das Kräfteverhältnis auf unfreundliche weise in Erinnerung gerufen wurde, reagierte er panisch und zückte seine Waffe. Die anrückende Verstärkung verhinderte schlimmeres. Verhandlungen bewegten die Einheiten zum Rückzug, so dass sich die Situation bald beruhigte und das Fest weiter seinen Lauf nahm.
Der Samstag begann am frühen Nachmittag bei Sonnenschein mit diversen Openair- Konzerten auf dem Vorplatz. Die Gäste, welche den Tönen lauschten, waren sichtlich von der Nacht gezeichnet und genossen die entspannte Atmosphäre. Sie verpflegten sich an der Bar und die VoKü servierte Risotto. Am Abend heizten neben weiteren Bands Inner Terrestrials, Two Tone Clup und Oi Polloi kräftig ein. Die mit bis zu 1200 Menschen gut gefüllte Halle tobte.

Oi Polloi nimmt Stellung
Während ihrem Konzert erinnerte Oi Polloi an die Geschehnisse vom letzten Jahr. Denn es war ihr Konzert gewesen, welches abgebrochen werden musste, nachdem in der Grossen Halle ein Rucksack mit Benzinflaschen und Zeitzünder gefunden wurde, der kurz darauf im Freien detonierte.(1/2)
Das Festival neigte sich am frühen Sonntagmorgen dem Ende zu und die BesucherInenn vermischten sich mit den anrückenden Flomi-HändlerInnen. Um Mittag schloss die Zeltstadt seine Tore, nur einige braune Flecken und die Abfallmulde erinnerten noch an die Zelte, die hier gestanden hatten. Ob das Festival eine vierte Ausgabe finden werde, wollen die OrgansatorInnen noch nicht bekannt geben; erst müsse etwas geschlafen werden. Für die dritte Ausgabe ziehen sie aber eine positive Bilanz, was doch positiv stimme.
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contrainfo - 14. Aug, 12:55

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